Die Europäische Kommission beabsichtigt, mit der kürzlich gestarteten Europäischen Partnerschaft für virtuelle Welten Synergien zwischen Industrie, Wissenschaft, Forschungseinrichtungen und Endnutzern zu entfachen, um Innovationen in diesem vielversprechenden Forschungsbereich zu fördern.
Virtuelle Welten sind computergenerierte immersive Umgebungen, die auf 3D- und Extended-Reality-Technologien (XR) basieren und es Menschen ermöglichen, auf neue, innovative Weise zu interagieren, zu arbeiten und zu gestalten.
Die Europäische Kommission plant, bis zu 200 Millionen Euro in die Europäische Partnerschaft für virtuelle Welten zu investieren. Die 18 Gründungsmitglieder der Virtual Worlds Association (AISBL) unter der Leitung von Siemens wollen zwischen 2025 und 2030 ebenfalls 200 Millionen Euro beisteuern.
Europäische Partnerschaften stellen wichtige Förderinstrumente im Rahmen von Horizon Europe dar. Sie bringen die Europäische Kommission und Akteur:innen aus dem privaten und/oder öffentlichen Sektor zusammen, um große Herausforderungen zielgerichtet anzugehen. Bislang wurden nahezu 100 europäische Partnerschaften in den folgenden sechs Bereichen ins Leben gerufen:
- Climate, energy and mobility
- Culture, creativity and inclusive society
- Digital, industry and space
- Food, bioeconomy, natural resources, agriculture and environment
- Health
- Partnerships across themes
Alle ca. 60 Partnerschaften, an denen Einrichtungen aus Deutschland teilnehmen können, sind über folgende Datenbank von ERA-Learn abrufbar und nach weiteren Kriterien (z.B. Partnerländer) filterbar: https://www.era-learn.eu/network-information/networks?l_participants=&el_type=&el_status=active&funding_framework=&societal_challenges=&research_fields=&coord=
Hier finden Sie weitere grundsätzliche Informationen zu europäischen Partnerschaften im Rahmen von Horizon Europe: https://research-and-innovation.ec.europa.eu/funding/funding-opportunities/funding-programmes-and-open-calls/horizon-europe/european-partnerships-horizon-europe_en
